atme tief ein...langsam aus.
habe mich freigetanzt
heute,
freigetanzt
wie ich es lange nicht tat. so lange
gesang zu wenig
tanz.
dabei liebe ich den tanz
so sehr.
frei
im freien fall singend
im freien fall strickend
tanzend befreit stürzend schweben.
im ewigen zustand des absoluten gebunden
an das sein. wie es mein
ist. undefiniert
grenzenlos
ungefiltert
mein.
ich wünsche ich müsste niemanden damit verletzen.
ich werde noch oft werkzeug sein
das werkzeug anderer. die sich
mit mir
verletzen.
frei
niemanden zu brauchen
frei
niemanden gebunden.
finde ich mich in den händen anderer wieder
die ich in meinem wahrheitsdrang verletze.
instrumentalisiertes, projeziertes dasein.
weil es zur zeit keinen gibt, der mich sieht und kennt.
das wird sich wieder ändern. solange bleibe ich allein
mit meinen dämonen.
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die gestrige momentaufnahme belebt. zu offen geworden für alle.
krass, ich habe gerade eine kerze ausgepustet. jetzt ist sie wieder an.
hallo?
*nochmal auspust* da geht sie hin.
und bleibt aus. bl.
was ich gerade sagen wollte: schmarotzer zerhackt, meine seele in gleißendes licht getaucht. mein. mein, und mittlerweile offensichtlich angegriffen. solange bis ich meine schutzschilde wieder zurecht bog. und offenbar wird, dass es nie anders war. ich war nur zu blind für das, was außerhalb meiner schilde vor sich ging. jetzt weiß ich es. welch eine lehrstunde. und wieviel schwerer ist es angreifer rauszukatapultieren, wenn sie erstmal in dir, deinem körper deiner seele sind. aufwändiger.
und des dornenvogels gefieder gleißt
Dornenvogel - 14. Mai, 19:55
Ich bin ganz leicht, wehe sacht im Wind, blicke mit funkelnden Augen in die Gegend, voller Freude, Neugierde, Herausforderung, Ruhe. Ich sehe zurück, sehe den Flausch, den Kender, und lache mich kaputt. Ja, ich kann auch das sein, mich klein machen, und es macht Spaß, macht so schön viel Unsinn, aber es ist nicht ich. Bei weitem nicht.
jaz - 9. Mai, 17:10
Es war schön das Wochenende so ausklingen zu lassen - ruhig, entspannt, gelassen, offen, selbst. Keine Rücksicht mehr auf andere, keine Reibung mehr, kein Dosieren mehr, keine Anstrengung, kein Jonglieren, Erarbeiten - einfach nur noch sein. Es ist so bezeichnend dass es das war was uns am anderen am meisten störte - das Kleinmachen, aus welchem Grund auch immer.
jaz - 7. Mai, 16:47
und wieder einmal wir gegen den rest der welt.
meine mutter ist ins netz gegangen um sich zu informieren; über fiv.
ja, so ist sie...sie nimmt teil. der grund, warum ich trotz allem immer wieder bei ihr ankomme und ihr den ersten schock von wahnsinn bereite, und sie beginnt sich damit auseinander zu setzen und wieder einen standpunkt zu bilden, den sie sonst nicht bilden müsste. das ist toll. ich liebe sie dafür, dass sie sich ernsthaft mit mir beschäftigt. mit meinen rasenden wegen.
nunja. das fazit ist extrem wechselhaft.
diesmal findet sie es zwar toll, dass wir die katzen holen wollen, weil es gut ist, das zu tun. aber es ist auf gewisse weise verantwortungslos wenn WIR es tun. ja, nein, welt.
ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll... ich weiß, dass es stimmt. eigentlich können wir für diese katzen nicht sorgen.
aber uneigentlich rufen sie nach uns. was soll das? was soll das? manchmal muss man dinge investieren, um etwas zurück zu bekommen. es geht nicht darum, ob sie gesund oder krank sind. es geht nur darum, welche hindernisse man bereit ist zu überwinden für ein geschenk. für dieses geschenk. gefahr.
es ist vor meinem inneren auge wie eine hürde, die katzenaids heißt, die ich überspringen muss um mit meiner katze eins zu werden. sie ist übersprungen, ich stehe schon seit einigen tagen hinter dieser mauer, die die welt aussperrt und uns eins sein lässt. nur sehen das menschen nicht... ich erwarte es nicht.
es tut mir leid. meine mutter hat angst.
ich habe einen komischen schmerzenden knoten, ein verhärtetes rundes gebilde im muskelstrang, der rechts zu meinem kopf hinauf führt, noch etwa ein fingerglied unter der schädelbasis. was ist das? wenn es höher wandert werde ich schreckensbleich zum arzt wandern. grins.
ich bin extrem nah am wasser gebaut, wo mich dinge intensiv berühren. ich weinte als ich meine katze sah, ich weine bei dem gedanken, dass es mit uns beiden vllt. nicht funktionieren könnte, ich weine bei dem gedanken daran jetzt zu sterben. jaja... ich weine dann, weil ich die verbindungen spüre, die reißen würden.
so weich, so hart...
es ist so schön.
Dornenvogel - 30. Apr, 11:04
schweigen.
es ist ein lautloses schweigen; ein schweigen ohne wiederkehr.
die worte im buch sind leer geworden. aber unter keinen umständen könnte ich jetzt schlafen.
mein körper ist unruhig. mein auge juckt. mein hintern klagt über das lange sitzen.
ich stehe auf und trete in die nachtluft.
die luft ist schwanger von salz und der mond steht halb am himmel, rauch zieht in schwaden über sein zerklüftetes anlitz.
ich bin einsam. ruhige, genügsame einsamkeit eines menschen, dem andere zustände kaum bekannt sind und der allein geboren ward. ich bitte meinen körper um verzeihung für die seelischen schmerzen, die ich ihm in den letzten tagen verborgen aufbürde. der psychische ballast lässt zwei schmerzende stränge am hals entstehen, die sich nur vorüber gehend entspannen dürfen. körper, ich liebe mich. du hast jedes glück der welt verdient. ich habe jedes glück der welt verdient. weil ich einen menschen zum lachen gebracht habe.
lieben und loslassen, an mich raffen und gehen lassen. ich glaube jetzt daran, dass ich eines tages nach hause komme.
die müdigkeit sitzt mir tief in den gliedern.
jetzt gehe ich schlafen.
23.02.07
Dornenvogel - 27. Apr, 18:24
Somit bin ich nun auch hier, bin ins Rudel eingeladen worden. Ein Rudel, genau das wonach ich mich so lange gesehnt habe - und doch nicht nötig habe. Etwas, das wunderschön und überflüssig ist. Es ist schön, Wege gemeinsam zu beschreiten, offen und liebevoll miteinander umzugehen, sich austauschen zu können, füreinander da zu sein. Es ist schön, und es scheint jetzt in Erfüllung zu gehen. Es ist ein neuer Weg, ein spannender Weg, gerade weil es nicht nur mein eigener Weg ist. Und doch gehe ich nur meinen Weg, welchen könnte ich sonst gehen? Ich sehe hinaus in die Welt und lächele, gespannt was als nächstes passiert. Ich bin einfach, bin einfach ich, spüre Euch um mich herum, kann mit Euch tanzen, singen, lachen, traurig sein, und doch stehe ich jetzt erst einmal hier und lasse alles auf mich wirken, betrachte Euch, Eure Wege, Euer Sein. Anders und doch gleich. Faszinierend und schön. Ich weiß mein Herz hat sich Euch gegenüber schon geöffnet, ich habe Euch schon berühren dürfen. Ich lächele. Ein Anfang.
jaz - 26. Apr, 20:07
Windesser - 19. Apr, 22:43
manchmal verschiebt sich innerhalb weniger tage der lebensschwerpunkt vollkommen.
bei mir ist dies geschehen, doch ich habe mir nicht die zeit genommen, ihn zu festigen und fiel wieder zurück. nicht viel. nur genug, dass ich zwar noch weiß, wie es ist, doch für den moment das gefühl dicht hinter meinem horizont wabert. nah genug, dass ich das gefühl habe ich könnte es greifen, wenn ich nur beide hände weit genug ausstrecke.
ich lächle ruhig. 'wenn man geduld hat, siegt man immer.', sagte ich. siegen, worüber eigentlich? über sich selbst? kann man nicht siegen. sich selbst bedingungslos lieben. das tue ich. ich liebe mich selbst bedingungslos. ein gefühl ohne alle schranken. dieses gefühl ist ein sieg. ein lauter, strahlender sieg. ich bin stolz auf diesen sieg. das gefühl ist ein perlendes kinderlachen in meiner seele.
fokussiere mich neu auf mein ziel...ah...ein tiefes, gedankliches aufseufz/atmen, licht strömt dahin und in+durch mich+mir. wenn ich die augen schließe werde ich unsäglich müde. der nächste augenblick kommt morgen.
Dornenvogel - 4. Apr, 14:12